Wo Schafe für Naturschutz sorgen

Es ist eine eigentümliche Landschaft - eigenartig und melancholisch.

Heidekraut, Sanddorn-, Wacholderbüsche, Birken und Kriechweide bedecken weite Flächen des Golfplatzes. Man versucht schon lange, diese Weideflächen künstlich als Schutzgebiete zu erhalten.

Eine der bekanntesten Pflanze ist hier das Heidekraut. Es gibt zwei Arten auf der Insel: Glockenheide und Besenheide. Die eine blüht im Mai, die andere im August.

An moorigen Stellen im unseren Biotopen trifft man auch auf seltenere Pflanzen, beispielsweise auf den fleischfressenden Sonnentau und die Schachblume, auf Orchideen, die Kuckucksblume und das Tausendgüldenkraut.

Um genau jene Bereiche zu schützen setzen wir die "weiße gehörnte Heidschnucke" ein um unter Naturschutzaspekten die Extensivflächen zu pflegen.

Es sind genügsame Wildschafe - weiß mit zottigem Fell und eigenartig geformten, kräftigen Hörnern.

Diese Heidschnucken fressen nun an vielen Stellen die Schösslinge der Birken ab und verhindern somit die Verbuschung jener Biotope. Das aus dem Oldenburger Raum stammende Schaf steht auf der roten Liste und ist die Rasse die am stärksten vor dem Aussterben bedroht ist. Unsere Heidschnucken fressen - ausser diesem Heidekraut und dem Wacholder, die sie verschmähen - jeden anderen Bewuchs, den Sie buchstäblich im Keime erstickten.

Durch diese Maßnahme erhalten wir unsere Biotope und verhindern das aussterben einer Rasse. Unsere lebenden Rasenmäher sind von Slow Food in die Arche des Geschmacks aufgenommen worden, denn Ihr Fleisch mit dem leicht wildbretartigen Geschmack gilt unter Feinschmeckern zu einem der feinsten Fleischsorten auf dem Markt.